Montag, 28. November 2016

Unsere bisherigen Erfahrungen vor Hausaufstellung

Ich glaube als Bauherr oder auch zukünftiger Bauherr macht man sich oft sehr viele Gedanken, ob man sich für die richtige Firma entschieden hat, ob man überhaupt bauen oder lieber Kaufen sollte und so fort…. zumindest haben wir uns als Familie sehr viele Gedanken gemacht und machen sie noch immer.

Ich wollte hier einfach mal meine Gedanken/Erfahrungen teilen, die ich so das letzte Jahr rund um den  Hausbauen gemacht habe und meine Erfahrungen bisher.

Bauen oder Kaufen

Meine Erfahrungen bisher. Ich würde wieder bauen. Ja, es ist mit super viel Stress verbunden (und der wirkliche Stress kommt bei uns ja noch) aber man bekommt das, was man sich wirklich gewünscht hat und auch so, wie man es sich gewünscht hat ohne irgendwelche Kompromisse. Auf was man hier achten sollte ist aber, wie ist die Umgebung/Infrastruktur, in der das Grundstück liegt, da man hier ja sehr lange wohnen möchte. Bsp. Unsere neuen Nachbarn: beide Ende 50, wollen ihre Ruhe, Entspannung, sind von Kinderlärm etwas genervt und ziehen mitten in ein Neubaugebiet, in der Familien mehr als gewünscht sind und jetzt schon leben. Fazit: sie nervt es jetzt schon, dass wir in ihr Grundstück Einblicken können (wir sind ja ca. 1,8m höher gelegen), wollten unseren Büroeingangstür versetzt haben und sich die Garage in den Garten bauen um mehr Sichtschutz zu haben (wobei wir hier immer noch Einblick hätten). Da frage ich mich, was macht so jemand hier? Hat er sich die Gegend mal angeschaut, warum haben sie kein Grundstück gewählt welches am Rand liegt und der Garten nicht an einen anderen grenzt… Was soll man solchen Leuten nur sagen? Also, Augen auf und nicht erst dann meckern, wenn es zu spät ist bzw. man die Situation selbst verschuldet hat. Wir freuen uns trotzdem auf unser Grundstück und schauen dann mal wie es sich weiter verhält.

Hausbaufirma

Ich glaube, hier könnte man Romane schreiben und käme am Schluss immer noch nicht mit 100%iger Sicherheit zu einem 100%igen ja oder nein. Egal mit welcher Firma wir uns befasst hatten, wie konnte immer die super Zufriedenen und die super Negativen antreffen. Es gab nie ein falsch oder richtig. 

Es gibt auch die Firmen, die z.B. mit den Testberichten wie die von Focus Money werben. Hier frage ich mich immer noch: wo sind dann all die anderen Firmen in diesen Tests vertreten? Sind diese so schlecht, dass sie nicht gezeigt werden? Was ist mit den Bauherren? Wo kommen diese Adressen her? Von den Hausbaufirmen selbst oder einfach mal rumgefragt? Ich bin hier immer noch sehr skeptisch denn auch bei diesen Firmen gibt es genügend „ungenügende“ Erfahrungsberichte. Man sollte hinterfragen, wie viele Häuser bauen die Firmen pro Jahr (Bsp. Schwörer ca. 1000 pro Jahr, Hanse unter 800, DFH ca. 3000 Häuser). Wie verhält es sich dann prozentual was die negativen Berichte betrifft? Ist es ein großer Konzern (mehr Bürokratie; langsamere Prozesse) oder ein kleines Unternehmen (man kennt den Geschäftsführer, Änderungen können schneller umgesetzt werden).
Meine Tipp an alle: lasst euch nicht blenden; versucht so gut wie möglich euch ein eigenes Bild zu machen, hinterfragt, lasst euch Daten/Zahlen geben, redet mit anderen Bauherren.. 

Ich habe z.B. eine Excel Lister erstellt, in der ich die Kosten wie folgt verglichen habe (anhand eines ähnlichen Hauses/qm):

  • Kosten Ausbauhaus (was ist hier schon alles vorhanden; gleicher KFW Standard für den Vergleich)
  • Kosten Schlüsselfertig
  • Separate Aufstellung: 
    Kostenaufstellung für die Technik (was ist hier verbaut/Firma)
    Kosten Ausbau (wenn man diese im Detail bekommt ist dies schon gut aber auch eine grobe Zahl lässt hier einiges aussagen)
    Wie ist hier der Standard? Bau-und Leistungsbeschreibung sich vor der Unterschrift geben lassen (falls einer diese nicht rausrückt, Finger weg). Eventuell schon eine Vorbemusterung machen?
Wir konnten uns mit dieser Aufstellung schon ein ziemlich gutes Bild machen, wo eventuell zu hohe Kosten angesetzt wurden und wir mit einer anderen Fima besser fahren.

Verkäufer

Spielt mitunter auch eine große Rolle. Ist er mir sympathisch; wurde er von anderen empfohlen; setzt er mich unter Druck oder lässt mir Zeit. Wie verhält es sich mit Kontaktdaten. Gibt er mir mehrerer Nummern von anderen Bauherren oder stellt zumindest den Kontakt her (beim Gespräch sollte er nicht unbedingt dann neben einem stehen); kann er mir einen Architekten empfehlen etc. Lasst euch hier nicht blenden (zu viele Versprechungen am Anfang sollten skeptisch machen; zu viel Druck erst recht). Lasst euren gesunden Menschenverstand nicht zu Hause.

Architekt

Hier könnte man, wie auch bei der Hausbaufirma sicherlich Romane füllen. Ich habe unseren aufgrund der Empfehlung unseres Verkäufers bekommen, wobei ich noch einen weiteren im Petto hatte, der mir von einigen Bauherren empfohlen wurde und den ich bei einem Richtfest schon kennengelernt hatte. Beide gut aber unser Bauchgefühl hat uns zu diesem geführt und wir haben es nicht bereut. Also, fragt die Bauherren nach deren Erfahrungen. Haben sie Gutes zu berichten, gleich den Namen notieren. Man kann bei OKAL über den Verkäufer auch einen Wunsch äußern. Es ist nichts fix. Was den Architekten selbst betrifft: gerne auch mal Kontra geben. Ihr baut euer Haus und nicht der Architekt. Er kann Empfehlungen geben aber ihr müsst damit leben. Also, nicht immer gleich alles mit o.k. absegnen sondern hinterfragen, warum etwas nicht geändert werden kann. Wie ihr ja schon gelesen habt, haben wir ein Feng Shui Haus geplant. Hier hatte ich klar definierte Vorgaben und diese habe ich durchgesetzt bekommen. Die Technik hatte am Schluss nochmals versucht, Leitungen anders zu planen aber diese mussten wieder so geändert werden, wie ich es vorgegeben habe. Kunde ist König. Was man nicht ändern kann ist die Statik und tragende Dinge. Aber es lässt sich hier sehr viel verwirklichen. Fragt auch vorher bei der Gemeinde an, in welcher Zone ihr lebt (Erdbebenzone, Schneelast etc.; Bebauungsplan geben lassen;). Dies kann mitunter erhebliche Mehrkosten verursachen und ist als Information für den Verkäufer wichtig (zumindest sollte er euch auf Mehrkosten hinweisen). Sollten diese Informationen nicht da sein ist nicht der Verkäufer oder der Architekt schuld, sondern ihr, da ihr euch nicht genug informiert habt. Auch das jeweilige Bauamt gibt bereitwillig Informationen über das Grundstück/Baugebiet.

Seid fair in eurer Beurteilung: unser Architekt hat uns berichtet, dass auch er Bauherren hat, die gar nicht mit ihm zufrieden sind und ihn absolut negativ beurteilt haben. Zwei Beispiele die er genannt hatte: Kunde 1: Bemusterung abgeschlossen; neue Änderungen, die nie besprochen waren – er fand es eine Frechheit, dass nun Mehrkosten aufkamen und schob es auf den Architekten. Auch sonst war die Kommunikation nicht gerade freundlich (ich sage nur: wie es in den Wald ruft, so kommt es heraus). Kunde 2: diverse Änderungen, dadurch hatte sich alles verzögert. Nun sollte der Architekt den Bauantrag innerhalb von zwei Tagen fertigstellen, was einfach nicht machbar ist! Hier gehen schon einmal locker 2-3 Wochen ins Land, da diverse andere Unterlagen vom Vermesser, Statiker etc. gebraucht werden. Dies konnte und wollte der Bauherr absolut nicht akzeptieren und hat ihn Übels beschimpft. Also, fair bleiben. Sollte der Architekt wirklich schlecht sein, sofort kommunizieren und nichts schönreden. Ihr sehr, von Bauherr zu Bauherr kann auch die Wahrnehmung komplett unterschiedlich sein. Aber eine Garantie werdet ihr von niemandem bekommen. 

Allgemeines

Seid euch bewusst, ihr kauft kein Auto sondern baut ein Haus. Ein Haus mit jemandem zu bauen bedeutet, mit vielen verschiedenen Leuten zu tun zu haben  und nicht jeder wird euch gefallen bzw. nicht mit jedem werdet ihr warm werden. Der Slogan „alles aus einer Hand“ den gibt es so nicht. Die Baufirma hat zwar die Kontrolle über alle Vorgänge aber sie hat nicht Einfluss auf das, was die jeweiligen Handwerker vor Ort machen. Egal wie gut der Qualitätsstandard und die Qualitätskontrolle sein mag, wenn mehrere Firmen im Spiel sind wird es immer etwas geben, das nicht gut läuft. Egal ob die Firma gut bezahlt wurde oder hier ein Durchschnittspreis ermittelt wurde. Schaut einfach mal bei euch in den Firmen. Sind hier alle Mitarbeiter gleich?

Was wichtig ist, ist die Firma Liquide und zahlt sie ihre Mitarbeiter oder auch Subunternehmer. War sie eventuell schon einmal Insolvent und was ist danach passiert (muss kein Ausschluss Kriterium sein). Wie geht die Firma mit Mängeln um (auch hier euren gesunden Menschenverstand einsetzten: wichtige/zum wohnen notwendige Mängel müssen schnell erledigt werden (dies steht außer Frage); Schönheitsreparaturen in einem angemessenen Rahmen (großes Unternehmen – Mühlen mahlen langsamer; kleineres Unternehmen – geht oft schneller); hier können euch andere Bauherren ihre Erfahrungen mitteilen. 

Holt euch gleich zu Beginn einen Bausachverständigen mit ins Boot. Unser Bausachverständiger hatte bemängelt, dass er meist erst gerufen wird, wenn fast alles zu spät ist. Hier lässt es sich im Vorfeld schon viel entspannter leben wenn man weiß, dass jemand aus dem Fach einen unterstützt. Und ich denke mal 1.500-2.000€ sind hier wirklich gut investiertes Geld. Aber auch bitte hier beachten: euch nicht von Dumpingpreisen täuschen lassen und tollen Webseiten sondern z.B. jemanden über den Bauherrenschutzbund erfragen lassen oder anderen Vereinen, die für Bauherren errichtet worden sind. 

Wie schon gesagt, eine 100%ige Sicherheit wird es nie geben. Warum es bei dem einen gut läuft oder nicht? Ich persönlich (und auch diejenigen in meinem Umfeld, welches sich professionell mit dem Chinesischen Klassischen Feng Shui beschäftigen) haben gute Erfahrungen gemacht mit der Wahl eines guten Datums was den Spatenstich und den Umzug betrifft (chinesische Astrologie). Jeder muss hier seine persönlichen Erfahrungen machen. Da spielt auch sicherlich das Schicksal eine kleine (oder etwa mehr ;-))  Rolle.  Jeder ist anders, jeder kommuniziert anders. Man freut sich für jeden, bei dem es super läuft und man leidet mit jedem, bei dem es nur noch Drunter und Drüber geht. Für mich wären 70% ohne Komplikationen gut; 80% wären super. Der Rest wird sich schon richten lassen. Da bin ich einfach mal für uns Optimist. 

Ich hoffe, dass die Zusammenarbeit mit OKAL für uns weiterhin positiv verläuft. Wir werden sehen und weiterhin berichten. Bis jetzt haben wir es nicht bereut aber das Haus steht ja noch nicht ;-).

Ich hoffe ich konnte euch draußen einiges an die Hand geben und eventuell einige Dinge aus einer anderen Perspektive/Sichtweise darstellen. Ich persönlich habe gute Erfahrungen damit gemacht (das gilt bei mir für alles im Leben (Job, Familie etc.) dass ich bei wichtigen Dingen nicht gleiche Schieße (obwohl ich manchmal guten Grund dazu hätte☺), sondern immer mir ein paar Stunden/Tage Zeit nehme Dinge zu betrachten und dann zu kommunizieren. Vieles hat sich erstaunlicherweise in dieser Zeit oft in Luft aufgelöst oder ist positiv verlaufen. Man kann entweder das Glas als halb voll oder halb leer betrachten. Aber das bin ich und wie gesagt, jeder ist anders. 

Würde mich freuen, wenn ich Feedback bekommen würde, ob euch das ein oder andere geholfen hat und wie eure Erfahrungen sind. 

Freue mich auf eine weitere spannende Bauzeit und vielen weiteren interessanten Post.

Bemusterung die 2-te

Endlich, die Bemusterung ist abgeschlossen. Gefühlt waren es ein halbes Jahr; reell haben wir fast 7 Wochen gebraucht um endlich alles abzuschließen. Zum einen liegt es daran, dass das Thema myGekko geklärt werden musste (hier gab es Diskrepanzen zwischen dem, was verkauft wurde und dem, was tatsächlich dann drin war; wobei es bei uns ein Sonderfall ist, da wir  ganz frisch in der Übergangsphase zu myGekko 2 waren und vorher myGekko 1 gekauft hatten – s. Post)  und ca. 2-3 Wochen gedauert hat bis es geklärt werden konnte. Gott sei Dank zu unserer Zufriedenheit und hier erwies sich OKAL als wirklich kulant. Danach musste ich aus  Feng Shui Gründen nochmals eine Änderung vornehmen (also zurück zur Architektenphase), was uns wiederrum ca. 2 Wochen gekostet hat. Der Rest, naja… ich hätte von unserem Berater bei  Hoch gerne erwartet etwas proaktiver zu sein aber sagen wir es mal so, vielleicht hat er ja wirklich so viel zu tun dass wir irgendwie das Gefühl hatten, irgendwann dazwischengeschoben zu werden. Manchmal musste ich auch unseren Kundenberater von OKAL bitten, hier etwas voranzutreiben was die Sache dann tatsächlich um einiges beschleunigt hatte (Danke Herr Ger… 😁). Ein Tipp von uns: bevor ihr die Bemusterung abschließt, bitte alles nochmals genau prüfen (Pläne, wie auch Kosten). Vier Augen sehen meist mehr als zwei.

So, nun warten wir auf das so wichtige Schreiben an die Bank, welches von nun an die Zahlungen zwischen OKAL, der Bank und uns regelt  + die endgültige Finanzierungssumme. Dies müsste also in den nächsten Tagen bei uns eintreffen. Sobald das Schreiben dann von der Bank zurückkommt bzw. bei OKAL ist wird erst Glatthaar für die Erstellung der Bodenplatte beauftragt. Leider habe ich das ungute Gefühl, dass dies für uns etwas knapp sein könnte, was die Erstellung noch in diesem Jahr betrifft aber man soll ja die Hoffnung nie aufgeben ;-).  Zumindest sind die Erdarbeiten schon abgeschlossen (Gott sei Dank haben wir dies schon früher in Auftrag gegeben) und so könnte Glatthaar hier ziemlich schnell agieren.

Anbei noch ein paar Bilder von oben (Drohne sei Dank ;-))




Mittwoch, 9. November 2016

Die Zisterne für das Regenwasser ist da

Heute kam die Zisterne für das Regenwasser, die bei uns im Baugebiet Pflicht ist.

Wir haben uns für eine Betonzisterne (Empfehlung vom Erdbauer) mit einem Inhalt von 5300 Liter entschieden, da unser Garten nicht klein ist

Die Zisterne haben wir über die Firma "Die Regensammler" bezogen, welche im Preis einfach unschlagbar sind. Für die Zisterne inklusive Filter und inklusive Fracht und Entladung haben wir
1555€ bezahlt. Die Pumpe werden wir noch extra kaufen aber dies dann erst nächstes Frühjahr, da sie ja im Moment auch noch nicht gebraucht wird.

Wir hatten auch ein Angebot der Fa. Mall, welches deutlich teuerer war und haben uns sagen lassen, dass es sich um die gleichen Zisternen handelt (zumindest konnte wir äußerlich keinen Unterschied erkennen). Auch dachte ich, dass die Zisterne viel größer ist aber umso besser :-)

Anbei die Webseite des Unternehmens:

www.dieregensammler.de



Montag, 7. November 2016

Erdarbeiten haben angefangen...

Erdarbeiten sind immer wieder ein Thema, bei dem man die Kosten nie richtige abschätzen kann. Wir haben im Vorfeld versucht, es so weit wie möglich einzugrezen aber vergeblich.

Lt. Verkäufer wären im Rahmen 15T€; Architekt lag etwas bei 18T€ und die Kostenvoranschläge lagen zwischen 23.500 und 25T€. Hier muss dazu gesagt werden, dass in diesen Preisen auch das Verlegen der Kanalisaton/Abwasser/Wasserleitungen inkludiert ist, welche nicht unerheblich sind. Da bei uns noch ein Mehrspartenanschluss zwingen ist und dieses auch nochmals kosten von ca. 700€ nur für die Verlegung verursacht, waren unsere Gesichter schon lang....Geplant haben wir 19T€.
Klar haben wir auch noch einen Puffer aber es summiert sich doch immer wieder hier und da..

Wir haben uns dann letztendlich für das kleine Familienunternehmen FARO aus Mühlingen bei Stockach entschieden.

Warum haben wir ihm den Zuschlag gegeben

1. Er war der zweitgünstigste und hat uns einen Pauschalpreis gegeben (keine weiteren Extrakosten)
2. Wir hatten mit ehemaligen Bauherren gesprochen, bei denen er die Erdarbeiten gemacht hatte und alles waren super zufrieden (eingehaltene Zeit, gab keine Änderung im Preis, man konnte mit ihm über alles reden)
3. Wir hatten angefragt, ob wir, um Kosten zu reduzieren, einiges selber machen können. Hier haben wir uns darauf geeinigt, dass wir den Anschluss an Entwässerung selbst machen und können uns somit knapp 5T€ sparen. Den Anschluss des Abwassers bat er uns ihm zu überlassen, da es hier oft schon Probleme gab und die Bauherren dann keine Haftung seitens der Erdbauunternehmens in Anspruch nehmen konnten.
4. Er übernimmt auch den Anschluss für Baustrom und Bauwasser, sodass wir uns hier um diese Dinge nicht kümmern müssen.

Die Erdarbeiten sind nun seit dem  27. Okober in Gange und ich muss sagen, wir sind bisher sehr zufrieden. Unser Kleiner durfte sogar mal mit im Radlader fahren und ist seither sehr begeistert ;-)

Sollte also Interesse bestehen (er Arbeitet im Umkreis von ca. 100km) einfach mir Bescheid geben. Gebe dann die Tel. Nr. durch. Er heißt Faradin (Faro) Bytyqi (aus dem ehemaligen Jugoslawien) und spricht etwas gebrochen Deutsch aber versteht alles und man versteht auch ihn ganz gut und hat zwei weitere Mitarbeiter. Wir können ihn wirklich wärmstens empfehlen.

Hier nun noch ein paar Bilder wie es im Moment aussieht. Lt. Faro sind die Erarbeiten Ende nächster Woche soweit abgeschlossen, dass wir dann warten müssen bis die Bodenplatte kommt. Es fehlt hier immer noch etwas Erde, die Druckprüfung muss noch gemacht werden und der Kieß kommt noch als finale Schicht oben drauf.














Donnerstag, 3. November 2016

Zurück zur Architektenphase...

Nachdem wir feststellen mussten, dass der Höhenunterschied zu unserem Nachbarn nicht wie gedacht max. 1,5m betragen wird sondern annähernd 2m höher sind und unsere Nachbarn (Stand jetzt) ihre Garage uns direkt vor das Büro plazieren möchten da sie Angst haben, wir könnten Ihnen zu sehr aufs Grundstück schauen (witzig: die anderen können es erst Recht, da sie noch höher liegen als wir aber das will die gute Dame des Hauses nicht wahrhaben) musste ich das Bürogebäude nochmals bezüglich der Ausrichtung der Eingangstüre prüfen.
Außerdem macht mich Thesi (meine Feng Shui Lehrerin, die mir über die Schulter schaut ob ich alles richtig mach ;-) auf ein Feuerdreieck aufmerksam, was ich für das Büro nicht brauchen kann.


Hier der Höhenunterschied schon langsam erkennbar. Wir liegen hier bereist bei ca. 1,5m. Hinzu kommt nochmals eine Kiesschicht von ca. 15cm + Bodenplatte.






Das sogenannte Feuerdreieck (Dachform des Hauses nebenan). Das Feuerdreieck ist dann aktiv, wenn man es komplett sehen kann, wenn man von der Haustüre nach draussen schaut. Normalerweise kein Problem wenn man z.B. die Spitze durch ein Vordach ausblenden kann. Da wir aber nur 2,5m zur Grenze sind, dürfte das Vordach nur 50cm lang sein, was uns hier nichts bringt.

Warum ist solch ein Feuerdreieck für unser Büro nicht hilfereich. Wir haben einen Metalleingang (NW). Das Feuer (Hausformation) zerstört/schmilzt das Metall im Süden. Das heißt es übt permanente Kontrolle über das Büro/Geschäft aus. Ein absolutes Nogo!

Gott sei Dank haben wir eine Türdrehung im Haupthaus, sodass wir hier das Feuerdreick nicht im Blickfeld haben werden.

D.h. nun zurück, Pläne anschauen und andere Optionen prüfen (Gott sei Dank ist die Bemusterungsphase noch nicht abgeschlossen)

Eingang nach NO verschieben, schlecht - schlechte Sterne, keine vernüftige Basis für ein Büro.

Lösung:
Eingang nach NW belassen aber die Türdrehung rausnehmen und auf NW2 planen. Da unsere Nachbarn aber hier die Garage so planen wollen, dass ein Teil der Garage genau Mittig auf unseren Eingang schaut (d.h. ich blicke aus der Tür uns sehe die Ecke der Garage direkt vor mit) haben wir die Eingangstür mit dem Fenster getauscht. Wir werden zwar immer noch auf einen Teil der Garage blicken aber durch unsere Höhe wird das sehr wenig sein. Außerdem können wir hier mit Pflanzen etc. noch sehr gut das Ganze etwas schöner gestalten.

Tja, Feng Shui wie ihr seht ist doch komplexer als man so in Büchern liest 😉